Pauline Werner stellt sich vor…

Als mein Roman „Der Nächste bitte…!“ Ende 2012 bei einem kleinen Verlag in Erlangen erschienen ist, ging mein größter Traum in Erfüllung.

Dazu muss man wissen, dass es eine Sache ist, ein Buch zu schreiben, aber eine ganz andere, einen Verlag zu finden, der es druckt. So musste auch mein Roman die ernüchternde Erfahrung machen, von sämtlichen namhaften Verlagen abgewiesen zu werden. Das lag bestimmt nicht an der Qualität meines Manuskriptes, sondern viel mehr an der Belanglosigkeit der Autorin. Es ist doch so: Wie überall auf der Welt geht es auch im Verlagswesen ums Geschäft. Knallhart wird zwischen Gewinn und Verlust kalkuliert. Autoren ohne Hintergrund mit Manuskripten ohne Igittfaktor fallen da fast zwangsläufig durchs Raster der Betriebswirtschaft. Oder anders herum erklärt:

Zwei Frauen, eine ist meinetwegen Grundschullehrerin, die andere die Frau eines Politikers, Fussballstars ect. (gerne auch mit dem einen oder anderen Skandälchen im Lebenslauf). Welche Autorin macht wohl das Rennen bei den Verlagen? Richtig, die Prominentengattin. Der Erfolg ist sozusagen vorprogrammiert, selbst wenn Frau XY von Fussballstar Z in einem Büchlein Kosmetiktipps verwurstet. Die Beispiele dafür sind so zahlreich wie gute Manuskripte, die ungelesen in den Archiven großer Verlage dahinmodern, weil das Risiko einer Veröffentlichung den Verlegern zu hoch ist.

Da ich bis heute mit keinem Promi bekannt, oder gar liiert gewesen bin und nicht einmal ein klitzekleines Skandälchen meine blütenweiße Bluse beschmutzt, landete auch mein Manuskript vermutlich ungelesen in der Ablage P(apierkorb) eines jeden Verlages. Ausgenommen jene Unternehmen, die sich das Risiko der Veröffentlichung meines Buches gegen Bares durchaus zutrauten. Bares jedoch war das, was ich nicht im Überfluss hatte. Auch ging es mir entschieden gegen den Strich, für eine Veröffentlichung zu bezahlen… Egal, irgendwann fand sich dieser kleine fränkische Verlag, der Potential im Buch sah und es kurzerhand veröffentlichte. Mehr als zehn Rezensionen mit 5 Sternen bei Amazon sprechen eine eigene Sprache und machen mich stolz wie Bolle.

Doch ein Buch, herausgegeben von einem kleinen Verlag, hat es schwer, auf dem hart umkämpften Verlagsmarkt zu bestehen, da kann es gute Kritiken haben, so viele es will. Die Wirklichkeit sieht so aus, dass zwar jede Buchhandlung  „Der Nächste bitte…!“ innerhalb von 24 Stunden liefern kann, die begehrten Regal- und sonstigen Liegeplätze bleiben den großen Verlagen vorbehalten. Und seien wir ehrlich: Wenn wir in eine Buchhandlung gehen, dann kaufen wir fast immer ein Buch, das wir dort aussuchen. Eine Hürde, die kaum zu nehmen ist. Bis heute ist mein Buch nur in ausgesuchten Buchhandlungen vorrätig. Also habe ich es auf meinem Blog „Provinzgeschnatter“ und bei ungezählten Lesungen selber vorgestellt.

Lesungen, auch so ein Thema. Leider sind viele Veranstalter der Meinung, dass eine Lesung keine Arbeit, sondern die reine Freude für die Autorin ist, die nicht zwangsläufig vergütet werden muss. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Lesungen sind die reine Freude für mich! Wann sonst erlebe ich die Reaktionen aufs Buch so hautnah, so echt und so ehrlich wie beim direkten Kontakt mit den Lesern? Aber liebe Veranstalter: Autoren müssen auch leben! Und es ist nur fair, wenn sie für ihre Arbeit auch bezahlt werden. Haarstäubende Begründungen wie: „Aber wir machen sie doch bekannt!“, sind eine Unverschämtheit, die kein seriöser Veranstalter sich erlauben sollte. Es gibt sie übrigens, die Veranstalter, die Autoren fair behandeln. Ich habe das Glück, mit mehreren von ihnen zusammenzuarbeiten.

Natürlich habe ich herbe Tiefschläge erlebt und meine Fähigkeit als Autorin mehr als einmal infrage gestellt. Meinen Tiefpunkt erlebte ich, als ein Journalist einer Gothaer Zeitung  „Der Nächste bitte…!“ einer Jurorin der Erfurter Herbstlese wärmstens empfohlen hat. Diese schmetterte es umgehend wegen  „fehlenden Tiefgangs“ ab. Die Kurznachricht, die der freundliche Reporter an mich weitergeleitet hat, hat den Glauben an mein Buch kurzzeitg herb gedämpft. Zufälligerweise habe ich etwa zur selben Zeit im „Kur- und Lesecafè“ in Friedrichroda, einem verschlafenen Kurort nahe Erfurt, gelesen. Danach kamen zwei Damen zu mir, um sich für die gelungene Lesung und ein prima Buch (meins!) zu bedanken. Der Abend habe ihnen viel besser gefallen, als eine ähnliche Veranstaltung, die sie kurz vorher im Rahmen der Herbstlese besucht hatten. Nachdem ich die Tränen der Rührung hinuntergeschluckt hatte, erwachte auch mein Kampfgeist wieder und ich habe weitergemacht. Habe in jedem Schritt, den ich gegangen bin das Besondere gesehen. Bin dankbar. Für jedes verkaufte Buch, für jede Kritik, für jede Lesung. Ich habe gelernt, an mich und meine Arbeit zu glauben. Und begriffen, dass nicht jedem gefallen muss, was ich da mache.

Dass es dennoch einige Befürworter geben muss, wurde mir spätestens klar, als mir das regionale Magazin „Oscar am Freitag“ eine eigene Kolumne angeboten hat. Es entstand mein „Provinzgeschnatter“, erst als Kolumne in o.g. Magazin, später auch auf anderen Plattformen und Magazinen, wie dem Onlinemagazin „thueringenreporter“ und dem Saalfelder Regionalblatt „Marcus“. Bis heute gibt es ab und an neues provinzielles Geschnatter online unter http://www.paulinesschreibstube.de. Noch in diesem Jahr wird es das Provinzgeschnatter übrigens als Buch geben. Aber pssst… es erscheint bei einem anderen Verlag.

Im Frühjahr 2013 wurde ich in den Verband Deutscher Schriftsteller aufgenommen.

2016 hat der kleine Verlag aufgegeben und mein Buch brauchte dringend ein neues Zuhause. Guter Rat war mal wieder teuer, denn ich bin realistisch genug, um zu wissen, dass ich zwar einigermaßen schreiben kann, aber keine Ahnung von Marketing & Co. habe.

Eigentlich konnte es nicht anders kommen, als es schließlich kam: Bei meiner Recherche zum Thema „Partnersuche im Internet“ begegnete mir – nein – nicht David Vandeven, aber jemand, der ihn kannte. Und der „verkuppelte“ mich am Hermsdorfer Kreuz zwischen zwei Cappuccini sozusagen mit Verleger David Vandeven. Davids tiefgründiger Kommentar zu „Der Nächste bitte…!“ war übrigens: „Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Belletristik verlege.“ Tja lieber David, so kann es gehen.

Buchstäblich über Nacht bekam mein Buch eine neue Adresse und wurde für die Premiere auf der „Leipziger Buchmesse“ ein bisschen aufgehübscht.

Und hier bin Ich: Pauline Werner. Autorin. Voller Ideen und mit einigen Träumen, die darauf warten, auf diesen Seiten lebendig zu werden.

Herzlicht Pauline

 

 

 

 

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Auf historischen Pfaden – Geschichten zum Miterleben

Auf der Leipziger Buchmesse haben wir ihn vorgestellt: den ersten Band unserer neuen Buchreihe „Auf historischen Pfaden“. Wir, das bin ich (Arnd Krenz) als Autor und der Verlag Vandeven24. Den Satz sowie die Gestaltung hat die Firma Media-light Löbau übernommen. In der vorliegenden Ausgabe habe ich Geschichten und Sagen aus Löbau aufgeschrieben. Hauptsächlich sind sie dem Studium alter Akten zu verdanken. Doch keine Angst, verstaubt sind die Erzählungen deswegen nicht. Von Anfang an habe ich mich bemüht, zwischen den (zugegeben oft trockenen) Zeilen das Menschliche herauszulesen. Gefühle, Emotionen einzufangen und diese unterhaltsam-spannend in historischen Schilderungen wiederzugeben. Das war und ist mein Ziel.

Geschichte(n) zum Miterleben wird es für Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch im nächsten Band der „Historischen Pfade“ geben. Voraussichtlich wird er Ende dieses Jahres im Buchhandel auftauchen. Dann allerdings mit wahren Begebenheiten aus der gesamten Oberlausitz – einer Region, die in Deutschland leider noch wenig bekannt ist. Völlig zu Unrecht übrigens, denn die Oberlausitz ist ein aufregend schönes, bemerkenswertes Fleckchen Erde. Sorben und Deutsche leben hier seit Jahrhunderten friedlich zusammen. Dass sie trotz unterschiedlicher Sprachen und Dialekte in gemeinsamer Heimat gut auskommen, haben sie nicht zuletzt ihrer wechselvollen, oft komplizierten, Geschichte zu verdanken. Sie hat zusammengeschweißt und einen Menschenschlag geschaffen, gleichen Sie anderswo nicht finden.

„Auf historischen Pfaden – Geschichten und Sagen aus der Oberlausitz“: Ein Buch, das nicht nur regional, sondern ebenso für Leser im gesamten deutschsprachigen Raum von Interesse sein dürfte. Bleiben Sie also gespannt!

Ihr Autor Arnd Krenz

Hier → können Sie die erste Ausgabe der Buchreihe bestellen.

Auszug aus dem Werk von Bernd Hauswald „Der Bauer im Osten“


Wir schreiben Ende Juli 2013. Es ist ein heißer Sommertag, so dass sich alles, ob Mensch oder Tier am Nachmittag ein schattiges Plätzchen sucht. Ja selbst die Blumen und Pflanzen hängen ihre Blätter, alles dürstet. Es hat nach dem abscheulichen Junihochwasser, welches das Jahrhunderthochwasser der Elbe des Jahres 2002 im Norden teilweise übertroffen hat, so gut wie nicht mehr geregnet. Schon seit einigen Jahren trage ich mich mit dem Gedanken die Erlebnisse meines Lebens, meiner beruflichen und privaten Tätigkeiten in einem Buch zusammenzufassen. Nun sitze ich am Samstagnachmittag im Garten, in der Sitzecke im Schatten von Birke und Konifere, die Schreiberei hat begonnen. Die Bäume spenden angenehme Kühle. Noch sind die Gedanken wirr im Kopf, was alles ist wichtig, der Nachwelt zu erhalten. Ich möchte die Exzesse zweier grundverschiedener Gesellschaftssysteme wahrheitsgetreu und neutral darstellen. Schließlich geht es um 70 Jahre bewegte Zeit und mehr. Die schlimme Zeit nach dem 2. Weltkrieg, Lebensmittelkarten, dass von jedem Bauernhof zu erbringende sehr schlecht bezahlte „Soll“. Das Lockmittel „freie Spitzen“, der vom Bodenständigen Bauern argwöhnisch beobachtete Einzug der neuen Technik durch die MAS und schließlich die Zwangskollektivierung mit ihren unabsehbaren, fürchterlichen Folgen für den Berufsstand der Bauern. Nach der „Wende“ die Zerschlagung der landwirtschaftlichen Großbetriebe und das Verschwinden des eingebrachten Inventars der Landeinbringer in den Konkursmassen! Ja, das Verschwinden des Berufstandes der Bauern im Osten, ohne Aussicht jemals wiederzukehren! Nur Wenige der „Landeinbringer“ von 1960 sind noch unter uns. Die Generation der Bauern die noch in eigener Verantwortung ihre Höfe bewirtschaftet hat, ist so gut wie ausgestorben. Damit geht ein hohes Maß an bäuerlichen Wissen und Erfahrungen welches über Generationen weitergegebenen wurde verloren! Der bäuerliche Beruf, einer jener Berufe, der wie kaum ein anderer ein umfangreiches Fachwissen auf vielen Gebieten verlangt, gepaart mit handwerklichem Können und Geschick stirbt aus!
Die profitorientierte Bewirtschaftung großer Flächen der Region in „Monokultur“ nun bereits 23 Jahre. Erste Anzeichen der Versteppung der Ackerkrume, die vom Bauernstand über Jahrhunderte sorgsam gepflegt und gemehrt wurde, sind zu sehen! Seit es Menschen auf der Erde gibt, war die Versorgung mit Nahrung seine wichtigste Aufgabe. Jäger und Sammler waren stets abhängig vom momentanen Nahrungsangebot in der Region die gerade als Aufenthaltsort diente. Das Wetter hatte seit ewigen Zeiten einen starken Einfluss darauf. Paradiesische Zeiten und große Hungersnöte lösten sich ab. Seit dem Sesshaft werden ernährt sich der Mensch von einer bestimmten kultivierten Fläche. Domestikation von Tieren und die Veredelung pflanzlicher Erzeugnisse über den Tiermagen sicherten die Versorgung mit Fleisch. Angefangen von der „Brachenwirtschaft“ über die „Dreifelderwirtschaft“ bis hin zu der, den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft folgenden Fruchtfolgen verlief die Entwicklung über Jahrtausende. Kunstdünger und Pestizide waren unseren Vorfahren unbekannt. Sie beteten zu Gott, „unser täglich Brot gib uns heute…“. Wir bekommen heute mit unserer Nahrung „unser täglich Gift“! Mit primitivsten Mitteln, meist nur mit der eigenen Muskelkraft wurde der Boden bearbeitet. Mit der Natur und nicht gegen sie zu arbeiten entschied über „hungern“ oder „satt“ werden. Man merkte bald, dass die fruchtbaren Schwemmböden der Talauen oder nährstoffreiche Vulkanascheböden gepaart mit günstigen klimatischen Bedingungen die besten Voraussetzungen für eine ertragreiche Bewirtschaftung boten und dort wurde in Wassernähe gesiedelt. Später bei erneutem Landbedarf wurden natürlich immer mehr Wald gerodet und auch steinige Bergregionen urbar gemacht. Diese Verwitterungsböden sind keinesfalls unfruchtbar, bedürfen allerdings besonderer Fürsorge hinsichtlich der Humusversorgung und des Schutzes vor Wind – und Wassererosion! Über Jahrtausende wurde der Humusgehalt der Böden angehoben und als kostbarstes Juwel gehegt und gepflegt. Die Fruchtbarkeit des Bodens auch für Kinder und Kindeskinder zu erhalten und zu mehren und nicht „privatkapitalistischer Höchstgewinn“ waren die entscheidenden Kriterien! Fest verwurzelt auf heimischer Scholle, Neuem aus negativen Erfahrungen heraus stets skeptisch gegenüber wuchs der Bauernstand, verantwortlich für die Volksernährung. Mit der Bearbeitung der Flächen ergab sich der Aspekt der Landschaftspflege und ist aus unserer heutigen Kulturlandschaft nicht mehr weg zu
denken, ja sogar eine dringende Notwendigkeit geworden. Regional angepasst, ist ihr Akribie und Sorgfalt zu widmen. Naturkatastrophen wie Sturm und Hagel, auch Feuersbrünste forderten ständig ihren Tribut. menschliche Habgier, auf Höchstprofit ausgerichtete Politik, Repressalien und Kriege nahmen oft Alles, neben Haus und Hof auch Leben und Gesundheit.  

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Der Bauer im Osten #buchfairlag

Der Bauer im Osten – die letzten Ihrer Art
Autor: Bernd Hauswald
Wir schreiben Ende Juli 2013. Es ist ein heißer Sommertag, so dass sich alles, ob Mensch oder Tier am Nachmittag ein schattiges Plätzchen sucht. Ja selbst die Blumen und Pflanzen hängen ihre Blätter, alles dürstet. Es hat nach dem abscheulichen Junihochwasser, welches das Jahrhunderthochwasser der Elbe des Jahres 2002 im Norden teilweise übertroffen hat, so gut wie nicht mehr geregnet.
Schon seit einigen Jahren trage ich mich mit dem Gedanken die Erlebnisse meines Lebens, meiner beruflichen und privaten Tätigkeiten in einem Buch zusammenzufassen.
Nun sitze ich am Samstagnachmittag im Garten, in der Sitzecke im Schatten von Birke und Konifere, die Schreiberei hat begonnen. Die Bäume spenden angenehme Kühle. Noch sind die Gedanken wirr im Kopf, was alles ist wichtig, der Nachwelt zu erhalten. Ich möchte die Exzesse zweier grundverschiedener Gesellschaftssysteme wahrheitsgetreu und neutral darstellen.
Schließlich geht es um 70 Jahre bewegte Zeit und mehr. Die schlimme Zeit nach dem 2. Weltkrieg, Lebensmittelkarten, dass von jedem Bauernhof zu erbringende sehr schlecht bezahlte Soll. Das Lockmittel freie Spitzen, der vom Bodenständigen Bauern argwöhnisch beobachtete Einzug der neuen Technik durch die MAS und schließlich die Zwangskollektivierung mit ihren unabsehbaren, fürchterlichen Folgen für den Berufsstand der Bauern.

 

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ABAKKANA

Schon immer interessierten sich die Menschen für das, was die Zukunft bringen wird. Das war in der Vergangenheit und ist auch in der Gegenwart des Jahres 2029 noch so, in der Markus, Magdalena und Paulo von Visionen verunsichert sind.
Doch was haben diese Visionen zu bedeuten?
Es ist nun an der Zeit den Schleier zu lüften, die wundervollen Gebote der Abakkaner preiszugeben und darüber zu berichten, wie ich in diese geheime Lehre eingeweiht wurde.
„Die Gebote der Abakkaner sind strahlend und unvergänglich. Wer über sie nachdenkt, besitzt vollendete Klugheit und wer ihretwegen schlaflose Nächte hat, wird rasch alle Sorgen los sein. Sie gehen selbst umher und suchen die Imbarer, die ihrer würdig sind. Freundlich treten sie ihnen auf dem Weg entgegen und bei jedem Nachdenken zeigen sie sich ihnen. Die Gebote der Abakkaner zu besitzen ist besser als Silber, wertvoller als das reinste Gold. Sie sind kostbarer als Edelsteine. Nichts, was man sich wünschen könnte, ist mit ihnen vergleichbar. Sie bringen ihrem Besitzer langes Leben, Wohlstand und Ansehen. Sie erfüllen sein Leben mit Glück und Sicherheit. Sie sind der wahre Baum des Lebens. Wer sie erlangt und festhält, kann sich glücklich preisen!“

Glück und Erfolg kompakt

Es geht Dir möglicherweise genauso, wie es uns immer ergangen ist, wenn ich mich in einem bestimmten Bereich in Richtung zu mehr Lebenserfolg weiterentwickeln wollte. Du hast dann verschiedene Bücher – meist waren das ziemlich »dicke Dinger« – gekauft und gelesen. Da Lesen nun einmal eine der Grundlagen des Lebens ist, hast Du Dich dann eben über mehrere Wochen durch mehrere hundert Seiten gequält. Lesen wurde so nicht zum Abenteuer für Dich, sondern zur Qual. Außerdem musst Du immer wieder feststellen, dass viele dieser Autoren eine schwer verständliche Sprache verwenden und die einfachsten Zusammenhänge sehr oft unwahrscheinlich kompliziert darstellen. Du musst dann aber letztendlich am Ende Deiner »Qualen« feststellen, dass in den meisten Büchern, die Du über die verschiedensten Themen für mehr Lebenserfolg kaufen und dann auch lesen kannst, immer das Gleiche geschrieben wird. Alle erzählen Dir die gleiche Geschichte. Jeder verwendet eine andere Wortwahl, doch im Wesentlichen geht es immer um das Eine! Wie werde ich noch glücklicher und noch erfolgreicher!

Übrigens! Ist es ok für Dich, wenn ich Dich auf den folgenden Seiten per »Du« anspreche? Es geht in diesem Buch nämlich hauptsächlich um Dich und Dein Unterbewusstsein und für Dein Unterbewusstsein ist die Ansprache »Du« viel einfacher verständlich. Ok?

Die meisten Menschen meinen, dass sie zu wenig Zeit hätten, um sich mit Lesen von Büchern zu beschäftigen. Möglicherweise gehörst auch Du zu diesen Menschen. Dann ist das Buch »Glück & Erfolg kompakt!« genau das Buch, das Du schon immer gesucht hast!

Viele Menschen sind beispielsweise deshalb so glücklich und erfolgreich, weil sie es immer schaffen, sich mit dem Wesentlichen zu befassen. Interessanterweise denken die meisten Menschen, dass sie auch für das Wesentliche keine Zeit haben:

»An einem Seeufer saß einmal ein Mann und versuchte mit den Händen Fische zu fangen, als ein Spaziergänger vorbei kam, stehen blieb und den Mann eine Weile beobachtete. Bis er irgendwann dem »Fischer« auf den Rücken klopfte und zu ihm sagte: »Junger Mann. Ich zeige Dir wie man ein Netz knüpft, damit Du viel schneller und viel mehr Fische fangen kannst!« Der »Fischer« war so sehr in sein »fischen« vertieft, dass er nicht aufblickte und sagte: »Dazu habe ich keine Zeit. Ich muss Fische fangen!«

»Aber was ist das Wesentliche?« fragst Du nun.

Ein Ökonom würde es wahrscheinlich folgendermaßen erklären: »Wie komme ich mit einem Minimum an Aufwand und so schnell wie möglich von einem IST-Zustand zu einem SOLL-Zustand!«

Und weißt Du was? Das ist tatsächlich schon alles und mehr brauchst Du Dich eigentlich nie zu fragen. Alles im Leben eines jeden Menschen lässt sich in IST und SOLL einteilen. IST ist der Zustand, der jetzt ist und SOLL ist der Zustand, wie es irgendwann mal sein sollte, also Deine Ziele und Wünsche! Die alles entscheidende Frage lautet also:

»Wie erreichst Du mit möglichst wenig Aufwand, sehr schnell Deine Ziele und Wünsche und wie kämpfst Du gegen Deine Ängste und Deine Zweifel an?«

Viele Menschen befinden sich in der gleichen oder in einer ähnlichen Situation und haben keine Zeit für das Wesentliche, weil sie sich mit dem Unwesentlichen beschäftigen?

Genau aus diesem Grund ist dieses Buch entstanden. »Glück & Erfolg kompakt!« beinhaltet die wesentlichen Aspekte, die für ein erfolgreiches und glückliches Leben notwendig und unabdingbar sind. Und meine Aufgabe ist es diese Wahrheiten in einer einfachen, verständlichen Sprache auf den Punkt zu bringen!

Wir Menschen haben nur eine begrenzte Zeit auf dieser Welt zu leben. Niemand kann sagen, wie lang oder wie kurz sein Lebensweg sein wird. Einige Menschen sind der Ansicht, dass die Frist, die uns zur Verfügung steht, relativ kurz ist. Zu kurz jedenfalls, um auch nur einen Tag mit Niedergeschlagenheit, Ärger, Zorn, Unsicherheit und anderen negativen Gefühlsregungen zu vergeuden. Ein Tag, der nicht glücklich ist, mit guten Gefühlen und Gedanken gelebt wurde, ist ein verlorener Tag. Auch ein Leben ohne bestimmtes Ziel hat nicht den Inhalt und die Fülle, die es haben könnte. Verfolgen wir mit Energie und Beharrlichkeit eine bestimmte Sache, so werden wir mit Sicherheit weitaus glücklicher und erfolgreicher sein und es zu noch mehr bringen, als wenn wir ziel- und planlos dahinleben.

Mach ab heute Dein Leben reicher und lebenswerter und nutze dazu »Glück & Erfolg kompakt!«. Du findest hier großartige Wahrheiten, die Du an Dir selbst erfahren kannst. Arbeite an Deinem Denken und an Deiner geistigen Haltung. Lerne eine positive geistige Haltung einzunehmen, die automatisch Dein Unterbewusstsein, und somit Dich selbst, auf den richtigen Weg führt! Durch die Beseitigung falscher bewusster, sowie unbewusster Geisteshaltungen, werden Deine Spannungen abgebaut, und ohne diese inneren Spannungen wird auch Dein Seelenleben harmonischer. Werden nun auch noch die Spannungen im körperlichen Bereich beseitigt, so ist die Harmonie von Seele, Geist und Körper erreicht.

Du denkst jetzt möglicherweise: »Das habe ich alles schon mal irgendwo gehört und gelesen!« Das ist richtig!

Was erwartet Dich also nun in »Glück & Erfolg kompakt!«? Das Buch wird als täglicher Begleiter für Dich da sein und Dir immer weiterhelfen, wenn Du über ein bestimmtes Thema nachdenkst oder an einem Punkt angelangt bist, an dem Du nicht weiter weißt. Du hast beispielsweise in diesem Moment negative Gedanken. Schlage dann einfach Seite 5 des Buches auf. Hier befindet sich das Inhaltsverzeichnis und Du kannst nach der Seitenzahl des Kapitels »Positiv denken« suchen. In diesem Kapitel werden die wesentlichen Aspekte angesprochen, so dass Du innerhalb von nur wenigen Minuten die Möglichkeit hast, Deine negativen wieder in positive Gedanken zu wandeln. Versuche es einfach! Du wirst sehen, dass es Dir innerhalb weniger Momente tatsächlich wieder besser geht!

Genauso ist das ganze Buch aufgebaut und außerdem sind die einzelnen Kapitel alphabetisch geordnet. Du hast nun einen ständigen Begleiter zur Hand, der Dir durch alle Lebenslagen helfen wird, wenn Du ihn verwendest…

Möge dieses Buch an mich erinnern

 

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